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Singen, Tönen und Tanzen

Die heilende Wirkung des Trommelns

Singen, Tönen und Tanzen:

Welche Auswirkungen hat Singen auf den Lernprozess

Wann haben Sie aufgehört zu singen?

Positive Wirkung des Singens auf Körper,Geist ....

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Andrea Pach (Mag.art.Dr.phil.Prof.)

Singen, Tönen und Tanzen

In der Antike wusste die Gesellschaft um den Wert des Singens und Tanzens. Gesang war fast immer (auch in der Kirche) mit Bewegung verbunden.
Allerdings hatte der Gesang eine andere Funktion als in der heutigen Konsumgesellschaft. Das gesungene Wort diente damals als Ausdruck der momentanen Befindlichkeit der SängerInnen, indem die Melodien im Großen und Ganzen improvisiert wurden.
Es ist aus einer Vielzahl an Studien bekannt, dass Singen eine hohe gesundheitsfördernde Wirkung hat und den Gemeinschaftssinn entwickelt. Aus dem Wissen alter Kulturen ist aber auch überliefert, dass das gesungene Wort tief in die Seele des Menschen dringt – wesentlich tiefer als ein gedachtes, gesprochenes oder gelesenes Wort. Deshalb war und ist der Gesang tief verbunden mit Spiritualität. Die Urchristen improvisierten den Gesang der Psalmen und gaben damit ihrer innersten Seele und ihrem Herzen Ausdruck. Heute ist der Kantor in seiner Kreativität gebunden an die Notation – ein typisches Merkmal unserer seelisch verkümmerten Gesellschaft. Ein Schamane (ursprünglich ein Heiler in indigenen Kulturen) improvisiert speziell für seinen Klienten das Heilungslied.