Musik ist Teil des Lebens – allerdings nicht des Schullebens!
Im Schulleben genießt die Musikerziehung nur ein Schattendasein als einzelnes Fach! In dieser Hinsicht bereitet uns die Schule also nur ungenügend auf das Leben vor!
Bitte begleiten Sie mich kurz bei einem Experiment:
> Stellen Sie sich Ihren Alltag ganz ohne Musik vor – Jetzt! − das wäre sehr eintönig und farblos, oder?
> Bitte stellen Sie sich Ihren Alltag ohne rhythmische Struktur vor − wäre das nicht Chaos?
> Und jetzt stellen Sie sich bitte Ihren Alltag ohne Ihren persönlichen inneren Rhythmus vor – das wäre schmerzvoll und würde zur seelischen und organischen Disharmonie führen.
Musik lässt uns lernen fürs Leben − dafür ist aber die Voraussetzung, dass sie entsprechend im Schulalltag eingesetzt wird und nicht nur als Randerscheinung bei Festivitäten willkommen ist, oder − im besten Falle (!) − durch gelegentliches Singen eines Liedes. Professionelle InstrumentalistInnen und SängerInnen wissen um diese Transfereffekte, die uns zur Ganzheitlichkeit, zur Selbstwahrnehmung und damit zur Persönlichkeitsentwicklung (per-sonare=durchtönen) führen. Diese Transfereffekte entstehen aber nur durch regelmäßiges aktives Musizieren und nicht durch Lernen über Musik oder durch Gruppenrasseln mit Geräuschinstrumenten.
